Unsere Reise nach Südafrika und Swaziland 2002

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Reisezeit: Vom 11.08.02 bis 31.08.02

Reiseart: Mietwagen (Hertz), vorgebuchte B&B und Guesthouses

Reiseführer: "Südafrika" vom Verlag Reise Know-How (Die "Bibel" bei unseren Fernreisen)

Karte vergrössern Die Route:

- Kapstadt
- Hermanus
- Oudtshoorn
- Knysna
- St.Francis Bay
- Addo Elephant Park
- Bloemfontein
- Golden Gate Highlands NP
- Hluhluwe/Umfolozi NP
- Sodwana Bay
- Swaziland
- Hazyview
- Timbavati Game Reserve
- Johannesburg
- Unser Fazit


Nach einem etwa 10-stündigen Flug mit einer etwas älteren Boeing 737-800, der uns schon einen ersten Eindruck vom nicht gerade berauschenden Service bei South African Airways vermittelte (dazu später noch mehr) kamen wir um etwa 7.15 h Ortszeit in Johannesburg an. Bis zu unserem Weiterflug nach Kapstadt hatten wir etwa 1,5 h Zeit, was unserer Meinung nach reichen sollte, um durch den Zoll zu kommen und unser Gepäck für den Weiterflug wieder einzuchecken. Leider hatten wir nicht mit der südafrikanischen Bürokratie gerechnet, denn es dauerte etwa eine Stunde bis wir alle Zollformalitäten hinter uns hatten. Als wir schließlich an den SAA-Schalter kamen, um wieder einzuchecken, wurde uns mitgeteilt, daß es nun zu spät sei, um unser Gepäck regulär zu verladen. Wir sollten es einfach mit ins Flugzeug nehmen. Auch kein Problem, aber wir hatten, wie jeder brave Tourist, alle spitzen Gegenstände wie Messer, Schere, Flaschenöffner usw. in Koffer und Reisetasche verstaut und als wir diese nun durch die Sicherheitsschranke schoben, wurden wir aufgefordert, diese Gegenstände zu entfernen. Diese ganze Prozedur kostete uns wieder einige Minuten und als wir schließlich zum Gate kamen, fuhr uns der Bus vor der Nase weg. So ein Mist und unsere Messer und Scheren waren auch weg! Also zurück zum SAA-Schalter und glücklicherweise ergatterten wir Plätze in einem Flugzeug, das nur eine halbe Stunde später flog.

Um 11.20 h landeten wir schließlich ziemlich fertig in Kapstadt. Nachdem wir uns mit südafrikanischen Rand versorgt hatten, übernahmen wir unseren Mietwagen, den wir schon von zu Hause aus bei Hertz gebucht hatten. Wir bekamen einen geräumigen,blitzeblauen Polo mit Stufenheck, der uns schon von weitem als Touristen outete.Kapstadt. Blick vom Signal Hill Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit hatten wir dieses Mal alle unsere Unterkünfte von zu Hause aus buchen lassen, deshalb konnten wir gleich unser erstes Guesthouse die Fullham Lodge (sehr empfehlenswert) in Camps Bay ansteuern. Dies erwies sich aufgrund des Linksverkehrs und der sehr egoistischen Fahrweise der Capetonians als nicht so einfach. Obwohl das Wetter nicht wirklich berauschend war (viele Schauer, wenig Sonne) waren wir schon jetzt begeistert von der einmaligen Lage Kapstadts. Der krasse Gegensatz zwischen Schwarz (arm) und Weiß (reich) hat uns jedoch sehr bedrückt.

Nachdem wir uns ein bißchen erholt hatten und unsere Zeit in Kapstadt mit zwei Übernachtungen ziemlich knapp bemessen war, beschlossen wir am Nachmittag noch zur Victoria & Alfred Waterfront zu fahren, um ein paar Vorräte einzukaufen (u.a. auch Messer, Flaschenöffner und Schere). Dort nahmen wir dann auch ein kombiniertes Mittag-/Abendessen ein und machten gleich Bekanntschaft mit den wirklich traumhaften Preisen (Riesenpizza, Nudeln und Getränke für 95 Rand = ca. 9,50 EUR). An der Küste entlang fuhren wir dann wieder zurück nach Camps Bay und fielen um 21.00 h todmüde in die Betten.

Kap der guten HoffnungAm nächsten Morgen hatte der Tafelberg noch immer seine Tischdecke auf und so entschieden wir uns, zunächst in die Innenstadt zu fahren, um uns beim AA, dem südafrikanischen Automobilclub, mit aktuellen Karten einzudecken (für ADAC-Mitglieder übrigens kostenlos). Nach einem kurzen Spaziergang zum Castle of Good Hope beschlossen wir zum Kap der guten Hoffnung zu fahren. Da der Chapmans Peak Drive wegen Sanierungsarbeiten für mehrere Jahre gesperrt sein wird, wählten wir die Route über Kommetje und Scarborough zum Cape Point. Am Cape Point erklommen wir mit wahren Touristenscharen den Hügel zum Leuchtturm und beschlossen dann, aufgrund des sehr wechselhaften Wetters, den Weg zum Kap mit dem Auto zu fahren. Leider kamen gleichzeitig mit uns 2 Touristenbusse an und es erforderte jede Menge Geduld, um das obligatorische Foto schießen zu können.

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Brillenpinguine am Boulder BeachAuf dem Rückweg besuchten wir dann noch die wilde Brillenpinguinkolonie am Boulder Beach in der Nähe von Simon's Town und fuhren über Muizenberg nach Kapstadt zurück. Da der Tafelberg sich immer noch versteckte und wir Kapstadt zumindest einmal von oben sehen wollten, fuhren wir auf den Signal Hill und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt. Am Abend bezahlten wir wieder unglaubliche 72 Rand für Riesenportionen im Tuscany Beach in Camps Bay.

Am folgenden Tag stellten wir entzückt fest, daß der Tafelberg sein Tischtuch abgeworfen hatte und so fanden wir uns bereits um 8.30 h an der Talstation ein, um mit der Seilbahn hinaufzufahren. Dort mußten wir zu unserem Entsetzen feststellen, daß die Bahn wegen Wartungsarbeiten für 2 Wochen geschlossen war. So ein Pech! Um das gute Wetter zu nutzen, fuhren wir anschließend in den Kirstenbosch Botanical Garden, einen der größten botanischen Gärten der Welt. Die Artenvielfalt ist wirklich beeindruckend und vor allem die Proteen haben uns sehr gefallen.

Da wir heute noch bis Hermanus kommen wollten, verließen wir Kapstadt in Richtung Somerset West, wo wir unsere Vorräte auffrischten. Anschließend besuchten wir in Betty's Bay nochmals eine Brillenpinguinkolonie. (nicht ganz so groß, aber für Pinguinfans ein Muß!)

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Buckelwale in HermanusIn Hermanus angekommen, checkten wir zunächst im Whale Cottage ein. Das alte Haus im viktorianischen Stil hatte schnucklige Zimmer mit offenem Kamin, über den wir abends sehr froh waren. (5°C, keine Isolierung und eine kleine Elektroheizung sind keine gute Kombination). Nachdem uns der deutsche Geschäftsführer Willy noch ein paar Tips gegeben hatte, machten wir uns sofort auf zum Strand, um Wale zu beobachten. Und tatsächlich: schon nach wenigen Minuten konnten wir die ersten Fontänen und Flossen sehen. (Fernglas nicht vergessen!). Den Rest des Tages verbrachten wir damit, diese faszinierenden Tiere zu beobachten. Zum Abendessen gönnten wir uns Käse und Wein am offenen Kamin.

Leider blieb uns am nächsten Morgen keine Zeit mehr für weitere Walbeobachtungen, denn wir wollten heute ca. 400 km bis nach Oudtshoorn zurücklegen. Deshalb verließen wir Hermanus schon früh in Richtung Cape Agulhas dem südlichsten Punkt Afrikas. Cape AgulhasAuf den letzten 50 km fuhren wir auf durch den Regen aufgeweichten Schotterpisten und unser Auto nahm so langsam die Farbe der Umgebung an (schlammbraun). Cape Agulhas ist bis auf den Leuchtturm, der dem antiken Leuchtturm von Alexandria nachempfunden ist, nicht wirklich spektakulär. Wir wollten jedoch unbedingt am südlichsten Punkt Afrikas gewesen sein. Wenn das Meer ruhig ist, soll man angeblich sehen können, daß sich hier Atlantischer und Indischer Ozean treffen. Bei unserem Besuch war der Wellengang jedoch zu stark.

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Anschließend verließen wir die Küste und fuhren durch die kleine Karoo weiter nach Oudtshoorn. Leider waren die Berge in Wolken und wir konnten die tolle Landschaft nicht so richtig genießen. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Oudtshoorn an und bezogen unser Quartier (einen umgebauten Pferdestall) in der De Opstal Country Lodge. Das Abendessen fiel diesmal anläßlich Andi's Geburtstag etwas exklusiver aus (Lamm, Fisch und Wein) und war trotzdem mit 245 Rand für deutsche Verhältnisse noch ziemlich günstig. Leider wurde die romantische Stimmung am offenen Feuer durch eine lautstarke 25-köpfige italienische Reisegruppe etwas getrübt.

Da wir die italienische Reisegruppe nicht auch noch an den Cango Caves treffen wollten, machten wir uns am nächsten Morgen schon früh aus dem Staub, um diese Tropfsteinhöhle zu besichtigen. Bei 2°C am Morgen war die Höhlentemperatur von 18°C wirklich sehr angenehm. Die Höhle ist sehr beeindruckend, obwohl nur ein kleiner Teil für Besucher erschlossen ist. Auf dem Rückweg nach Oudtshoorn wollten wir noch die Rust and Vrede Falls besichtigen. Nachdem wir uns bereits mehrere Kilometer von der Hauptstraße wegbewegt hatten, mußten wir am Parkplatz vor den Fällen feststellen, daß diese geschlossen waren. Ein Hinweisschild an der Hauptstraße wäre wohl zu viel verlangt gewesen. Den Besuch einer Straußenfarm haben wir uns geschenkt, da unser Schwerpunkt auf freilebende Tiere liegt, und wir es nicht gerade für artgerecht halten, wenn Touristen auf den Tieren reiten dürfen.

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WildernessÜber George fuhren wir dann wieder zurück an den Indischen Ozean nach Wilderness. Dort besichtigten wir die Map of Africa (eine Landschaftsformation, die wie die Karte Südafrikas aussieht) und fuhren ein Stück der Seven Passes Route. Wegen des schlechten Zustands der Straße kehrten wir jedoch ziemlich bald um und begaben uns an eine der vielen Lagunen um Vögel zu beobachten. Am Nachmittag fuhren wir dann an der Küste weiter nach Knysna und checkten im Knysna River Club ein, wo wir zwei Nächte bleiben wollten.

Am darauffolgenden Morgen zeigte sich nach mehreren Tagen wieder einmal die Sonne und wir brachen früh auf, um dies auszunutzen. Die Lagune von Knysna wird von den sogenannten Heads vom Meer abgetrennt und wir fuhren zunächst zum westlichen Head, um die Aussicht zu genießen. Dort bekamen wir vom obligatorischen Parkplatzwächter auch noch eine Gratisautowäsche verpasst (unser Auto hatte es wirklich nötig, schade daß er es nicht auch noch innen saubermachte).westlicher Head östlicher HeadDer westliche Head ist wohl das Wohnviertel der Reichen von Knysna und allein die vielfältige Architektur der Villen ist sehenswert. Um 10.00 h machten wir dann eine organisierte Tour mit dem Boot zum Featherbed Nature Reserve, einem privaten Naturschutzgebiet, das auf dem östlichen Head liegt. Dort wird man mit dem Unimog den Berg hinaufgefahren und kann anschließend wieder hinunterwandern. Die Aussicht auf Knysna und den westlichen Head ist wirklich schön und während der Tour erhält man viele Informationen über Knysna und das Naturschutzgebiet.

Wieder zurück in Kysna wollten wir eigentlich noch mit dem Outeniqua Choo-Tjoe Train fahren, einer alten Dampflok, die zwischen Knysna und George verkehrt, doch leider waren wir zu spät dran, um von George aus noch zurückfahren zu können. Daraufhin beschlossen wir, noch in den Knysna Forest zu fahren und einen Wanderweg in Angriff zu nehmen. Kurz nachdem wir von der Hauptstraße abgebogen waren, verwandelte sich die Straße jedoch in eine Schlammpiste und da unser Polo keinen Vierradantrieb hatte, beschlossen wir umzukehren. Stattdessen fuhren wir dann noch nach Brenton, um einen Strandspaziergang zu machen und nach Walen Ausschau zu halten. (wir haben leider keinen gefunden)

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Suspension Bridge über den Storms RiverAm nächsten Morgen hatte sich das Wetter leider wieder verschlechtert (es regnete ziemlich stark) und so konnten wir nur ein sehr abgespecktes Programm im Tsitsikamma National Park machen. Wir entschieden uns für den Mouth Trail, der im Storms River Mouth Restcamp startet und über eine Hängebrücke zu einem Aussichtspunkt führt (ca. 2 h). Der steile Anstieg dorthin wurde durch eine Walsichtung belohnt. Anschließend besichtigten wir noch einen "Big Tree", der fast direkt an der N2 liegt (wenn man die Riesenbäume in Nordamerika kennt, nicht unbedingt sehenswert). Durch strömenden Regen fuhren wir dann weiter nach St.Francis Bay. Dieser Ort liegt zwar etwa 30 km von der N2 entfernt (ein kleiner Umweg) ist jedoch absolut lohnenswert, vor allem wenn man wie wir bei Gerard und Mimi im B&B Cycads on Sea wohnen kann. Das Rentnerehepaar ist wirklich sehr nett und hilfsbereit und man kommt sich in St.Francis Bay aufgrund der Reetdächer eher wie auf Sylt als am Indischen Ozean vor. Bei schönem Wetter sollte man sich auf jeden Fall auch Cape St. Francis Bay anschauen, denn dort liegt ein toller Surfspot und häufig kann man auch Delphine sehen.

Elefant im Addo Elephant ParkAm nächsten Tag verließen wir Gerard und Mimi nach einem leckeren Frühstück und kehrten zurück zur N2, um über Port Elizabeth zum Addo Elephant Park zu fahren. Dort angekommen begaben wir uns sofort auf die erste Pirschfahrt und bereits nach wenigen Minuten bekamen wir den ersten Elefanten zu Gesicht, noch dazu ein Baby-Elefant (wir waren total aus dem Häuschen!). Als dann jedoch die Elefanten-Mama mit aufgestellten Ohren auf uns zu kam, weil sie wegen der vielen Autos irritiert war, vergaßen wir vor lauter Schreck sogar das Fotografieren. Leider waren einige Straßen im Park wegen des Regens gesperrt, wir bekamen dennoch während unserer Pirschfahrten viele Tiere zu sehen wie z.B. Warzenschweine, Elefanten, Affen, Strauße, Impalas, Nyalas usw. Heute übernachteten wir im staatlichen Restcamp im Park, das zwar sehr günstig gelegen ist, jedoch sicherlich schon bessere Tage gesehen hat. (gleiches gilt für das Restaurant im Park)

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Leider hatten wir am nächsten Morgen keine Zeit mehr für eine Pirschfahrt, da wir heute noch Bloemfontein erreichen wollten, das ca. 650 km entfernt liegt. So brachen wir bei sonnigem Wetter schon um ca. 7.00 h auf und unterbrachen die Fahrt nur zum Frühstücken und zweimaligen Tanken. Bei unserem ersten Tankstop mußten wir schweren Herzens Benzin mit 93 Oktan (Empfehlung des Verleihers war 95 Oktan) akzeptieren, denn unser Tank war fast leer und es war keine andere Tankstelle weit und breit. Unser Auto hat uns dieses erste und auch nicht letzte Mal Gott sei Dank verziehen. Ansonsten erinnert die Strecke nach Bloemfontein schon ein bisschen an Arizona.

In Bloemfontein übernachteten wir dann im Hobbit House, einem liebevoll restaurierten viktorianischen Haus, in dem J.R.R. Tolkien (der Autor von "Herr der Ringe")geboren wurde. Außerdem besuchten wir dann noch das Franklin Game Reserve, das einzige Wildreservat der Welt in einem Stadtzentrum. Außer ein paar Impalas, Nyalas und einer Schildkröte bekamen wir jedoch nicht viel zu sehen. Dafür war das Abendessen im "Fish Paste" in der Nähe unserer Unterkunft umso besser.

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Glen Reenen Rest CampAuf dem Weg zum Golden Gate Highlands National Park machten wir noch einen Zwischenstopp in Fouriesburg, denn wir hatten im Reiseführer gelesen, daß man dort eine der größten Sandsteinhöhlen der Welt inklusive Buschmann-Malereien besichtigen könne. Nachdem wir nach längerem Suchen die Tourist Information gefunden hatten, teilte man uns mit, daß man sich für den Besuch dieser Höhle zwei Tage vorher anmelden müsse. So lange konnten wir leider nicht warten! Die nette Dame empfahl uns aber das Meiringskloof Nature Reserve, wo man auch Malereien sehen könne. Nach dem Entrichten des unglaublichen Eintrittspreises von 10 Rand pro Person schauten wir uns dann zwei Sandsteinhöhlen an. Sie sind zwar geologisch interessant, aber die Buschmann-Malereien sind leider fast nicht mehr zu erkennen. Ein netter Abstecher war's trotzdem und beim Verlassen des Dorfes gerieten wir dann noch in eine Demonstration gegen die hohe Arbeitslosigkeit und Armut auf dem Land (ein bißchen strange für ein 800 Seelen Dorf). Anschließend fuhren wir nach Clarens, um uns mit Info-Material über den Golden Gate Highlands National Park einzudecken, was sich aber im nachhinein als unnötig herausstellte, denn in der Rezeption im Park selbst erhielten wir die gleiche Karte des Parks.

Golden Gate Highlands National ParkAm frühen Nachmittag kamen wir dann im Park an und checkten gleich im Glen Reenen Restcamp ein. Da es noch früh genug war und das Wetter wirklich traumhaft, beschlossen wir, noch einige Trails abzulaufen. Wir erwanderten folgende Trails: Echo Ravine (45 min), Boskloof (1 h), Brandwag Buttress (1 h) und Mushroom Rock (45 min). Besonders der Echo Ravine Trail ist sehr empfehlenswert. Nach dem Wandern fuhren wir dann noch mit dem Auto die zwei Loops ab, in der Hoffnung, ein paar Tiere zu sehen. Aber außer ein paar Nyalas, Impalas und Affen war nichts zu sehen. Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir dann nochmals zurück zum Eingang des Parks, denn dann wird das Gate von der Sonne angestrahlt. Abends gingen wir dann zum Essen ins nahegelegene Restaurant (das einzige im Park) und schlugen uns am Buffet die Bäuche voll.

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Straße zum Hluhluwe National ParkAm nächsten Morgen war das Wetter immer noch toll und so machten wir uns schon früh auf den Weg, den wir wollten den Qwaqwa National Park suchen, der eindrucksvolle Sandsteinformationen besitzen soll. Nachdem wir für einige Zeit in Phuthaditjhaba im Qwaqwa District herumgekurvt waren und uns auch Hinweise der Bevölkerung nicht weiterhalfen, gaben wir die Suche schließlich auf und machten uns auf den langen Weg zum Hluhluwe/Umfolozi National Park. Dieser Weg erwies sich als wirkliche Prüfung, denn nachdem wir in Vryheid auf die R601 abgebogen waren verwandelte sich die Straße bald in eine Schotterpiste (Gott sei Dank war es trocken), die sich mehr als 40 km über unzählige Berge und Täler dahinschlängelte. Oft waren wir uns noch nicht mal mehr sicher, ob wir uns noch auf der richtigen Straße befanden, denn Schilder waren Mangelware. Auf den letzten 20 km mußten wir uns dann durch eine endlose Baustelle kämpfen und so brauchten wir für die 40 km fast 2 Stunden. Wir konnten wirklich froh sein, daß nicht noch eine Autopanne dazukam (bei den Straßenverhältnissen nicht verwunderlich).

Um ca. 16.00 h kamen wir dann völlig fertig im Hluhluwe National Park ein und checkten im staatlichen (aber sehr schönen) Hilltop Restcamp ein. Wir buchten auch gleich noch eine geführte Nachtfahrt für den Abend, denn die Plätze sind sehr schnell ausgebucht. Da die Nachtfahrt bereits um 19.00 Uhr begann, blieb uns vor dem Abendessen um 18.00 Uhr nur noch Zeit für eine kurze eigene Pirschfahrt, auf der wir aber immerhin Zebras, Nashörner, Elefanten und Giraffen (+ Babys) sahen. Obwohl die Nachtfahrt nicht gerade billig war (355 Rand) lohnt sie sich unserer Meinung doch, denn man erhält von den kundigen Fahrern auch viele Informationen über die Tiere, die man im Scheinwerferlicht erspäht.

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Sodwana BayAm nächsten Morgen unternahmen wir dann noch eine Pirschfahrt in den südlichen Teil des Parks, den Umfolozi Park. Dort konnten wir noch Büffel erspähen. Leider wollten sich Löwe und Leopard nicht zeigen und so konnten wir die "Big Five" nicht komplettieren. Gegen Mittag verließen wir dann den Park in Richtung Sodwana Bay am Indischen Ozean, denn wir hatten zwei Nächte in der schnuckeligen aber etwas unpersönlichen Sodwana Bay Lodge gebucht. Am Abend reichte die Zeit dann noch für einen kurzen Strandspaziergang am etwa 23 °C warmen Indischen Ozean. Außerdem nahm Andi noch Kontakt mit der angeschlossenen Tauchbasis auf, denn er wollte am nächsten Tag 2 Tauchgänge machen und ich wollte Schnorcheln gehen.

So fanden wir uns am nächsten Morgen um 8.30 h am Strand ein, um mit dem Schlauchboot über die nicht gerade ruhige Brandung zum Tauchspot zu fahren. Näheres zu den Tauchgängen und der Tauchbasis findet Ihr unter tauchernet.de.

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Mlilwane Wildlife SanctuaryLeider hieß es am nächsten Morgen schon wieder Abschied nehmen vom Strandleben, denn wir wollten heute noch Mbabane in Swaziland erreichen. In Golela überquerten wir dann problemlos die Grenze, wo uns bei der Abfertigung der nette, gut gelaunte Grenzbeamte versicherte, daß er schon beim FC Bayern München gespielt hätte. Zwischen Manzini und Mbabane machten wir dann noch Halt im Mlilwane Wildlife Sanctuary, dem ersten Naturschutzgebiet Swazilands. Beim Mittagessen mit Blick auf einen Tümpel inklusive Krokodil amüsierten wir uns über eine Straußendame, die ein Braai einiger Einheimischer durch ihren Kurzbesuch durcheinanderbrachte. Ein Ausritt mit einem Ranger ist, obwohl nur im Schritt gegangen wird, zu empfehlen (auch für Anfänger), denn man kommt wirklich sehr nahe an die Tiere heran und erhält auch einige Informationen über sie. Wenn man schon in anderen Parks war ist der Besuch allein der Tiere wegen jedoch nicht unbedingt ein Muß, denn Löwen und Leoparden gibt es hier zum Beispiel überhaupt nicht.

Nach einer längeren Suchaktion in Mbabane erreichten wir schließlich um ca. 17.30 h unsere Unterkunft, die Brackenhill Lodge, die etwas abseits in den Bergen gelegen ist. Die ungünstige Lage wird jedoch durch das leckere Abendessen und Frühstück wieder wettgemacht.

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Mlilwane Wildlife SanctuaryAm nächsten Tag kämpften wir uns im dichten Nebel durch die Berge im Nordwesten von Swaziland. Nachdem sich der Nebel endlich verzogen hatte, konnten wir auch die vielen Straßenstände erkennen. Ein Stand mit einer besonders kreativen Werbung veranlasste uns schließlich zum Aussteigen und auch zum Kauf. Tanzende Büsche sind einfach zu goldig. Nach einer Gage in Form von Keksen ging die Fahrt weiter. In Jeppe's Reef verließen wir Swaziland schließlich genauso problemlos wie wir eingereist waren.

Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft, dem sehr empfehlenswerten Idle & Wild B&B in Hazyview fuhren Bougainvilleawir dann durch nicht enden wollende Obstplantagen und vor allem die riesigen Bougainvilleas haben uns wirklich begeistert. Hazyview hatten wir als Ausgangspunkt für die Panorama Route gewählt, deshalb wollten wir zwei Nächte dort bleiben. Da wir bereits am frühen Nachmittag eintrafen, beschlossen wir, einen Teil der Panorama Route bereits heute abzufahren. Also fuhren wir über Sabie, wo wir uns mit einer Karte der Panorama Route versorgten, zum Long Tom Pass, an dem noch eine alte Kanone aus dem Burenkrieg zu besichtigen ist. Auf dem Rückweg besichtigten wir in Sabie noch 4 Wasserfälle. Wer Wasserfälle gern mag, sollte sie auf jeden Fall besuchen. Kurz vor der Dunkelheit kamen wir dann bei unserer Unterkunft, einer noch bewirtschafteten Mangofarm an. Essen im nahegelegenen "Tembi Restaurant" (sehr lecker) und ab ins Bett (in einer tollen Rundhütte, die in einem malerischen Garten steht).

Tufa FallsAuch am nächsten Tag ließ uns das gute Wetter nicht im Stich und so machten wir uns zeitig auf den Weg, um den Rest der Panorama Route abzufahren. Über Graskop fuhren wir zunächst nach Pilgrim's Rest einer verlassenen Bergbaustadt, die liebevoll restauriert wurde. Für unseren Geschmack waren jedoch viel zu viele Touristen vor Ort und so machten wir uns bald wieder aus dem Staub. Nach einem längeren Stück durch eine ziemlich unspektakuläre Landschaft landeten wir schließlich im Aventura Resort Blydepoort, wo wir uns entschieden, den Kadishi-Tufa Trail zu laufen (ca. 1 h), der an einem idyllischen Wasserfall vorbeiführt. Wenn man schon mal den Eintritt für das Resort bezahlt hat, sollte man sich nicht den Aussichtspunkt World's End entgehen lassen, der einen tollen Blick über die Three Rondavels bietet.

Bourke's Luck PotholesNachdem man das Resort verlassen hat kommt man noch an einem weiteren Aussichtspunkt auf die Three Rondavels vorbei, an dem man ebenfalls anhalten sollte. Auch der Lowfeld Viewpoint bietet einen guten Blick über den Blyde River Canyon. Nach nur kurzer Weiterfahrt kommt man dann an die Bourke's Luck Potholes, wo beim Zusammenfluß der beiden Flüsse Blyde und Treur ein wirklich sehenswerter Canyon ausgehöhlt wurde. Da das Wetter in der Zwischenzeit immer diesiger wurde, hatten wir am Wonderview und am God's Window leider keine gute Fernsicht mehr. Wir entschädigten uns dann noch mit den Berlin Falls und den MacMac Falls (wieder was für Wasserfall-Fetischisten). Da im Winter alle Sehenswürdigkeiten schon um 17.00 h geschlossen werden, war die Zeit fast zu knapp, um alles anzusehen geschweige denn, um mehrere Trails abzulaufen. Wenn möglich sollte man morgens ganz früh aufbrechen oder vielleicht sogar einen Tag mehr einplanen , denn der Blyde River Canyon ist wirklich sehr beeindruckend.

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Leider mußten wir Hazyview am nächsten Tag in Richtung Krüger National Park verlassen. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Cheetah Project, einer Aufzucht- und Brutstation für Geparde und andere gefährdete Tiere, in der Nähe von Klaserie. Three RondavelsDurch einen Film und eine Rundfahrt durch den Park erfährt man viel interessantes über die Aufzucht bedrohter Tiere. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg ins private Timbavati Game Reserve, das direkt an den Krüger Nationalpark grenzt. Dadurch daß die Zäune zwischen dem Krüger Park und den angrenzenden privaten Parks entfernt wurden, können die Tiere nun frei ziehen. Die letzten 20 km vor dem Gate zum Park mußten wir dann auf einer abenteuerlichen Schotterpiste fahren und auf einmal war es dann passiert: wir hatten eine Reifenpanne! Bei 35 °C hievten wir das Notrad aus dem Kofferraum und mußten bei genauerem Hinsehen feststellen (obwohl wir es bei der Übernahme des Autos überprüft hatten), daß es nicht mehr ganz neu war. So fuhren wir mit einem halbplatten Notrad mit deutlich gemäßigter Geschwindigkeit weiter. Nach der Einfahrt in das Game Reserve mußten wir noch weitere 40 km Schotterpiste hinter uns bringen und waren heilfroh, als wir in der Motswari Game Lodge ankamen.

Als Höhepunkt unserer Südafrikareise hatten wir 2 Nächte mit Vollpension in diesem (nicht gerade billigen) privaten Buschcamp gebucht. Im Preis inklusive waren jedoch auch je eine geführte Pirschfahrt am Morgen und am Abend und ein Bushwalk. So begaben wir uns um 15.30 h zusammen mit dem Ranger André, einem Fährtenleser aus dem Shangaan-Stamm und 5 anderen Touristen auf unsere erste Abendpirschfahrt, die ca. 3,5 h Stunden dauerte. Und schon auf der ersten Pirschfahrt machte sich die hohe Ausgabe bezahlt, denn unser Traum wurde erfüllt: wir sahen eine Leopardendame, die auf einem Baum gemütlich ihre Beine baumeln ließ! Da die einzelnen Range Rover der Lodge per Funk verbunden waren, informierten sie sich immer gegenseitig über Tiersichtungen. Und so konnten wir während der nächsten Stunden auch noch Löwen, Elefanten, Krokodile, Hyänen und verschiedene Antilopenarten sehen. Diese Pirschfahrt sollte die erfolgreichste während unseres Aufenthaltes bleiben, nur bei unserer letzten Fahrt am nächsten Tag fanden wir nach längerem Suchen auch noch zwei Löwenmamas mit insgesamt 5 drei Monate alten Babys (wirklich beeindruckend) und eine riesige Wasserbüffelherde. Der Aufenthalt in der Lodge hat sich für uns wirklich gelohnt und wir können sie nur weiterempfehlen.

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Am 30.08. verließen wir, nachdem unser Reserverad von den Mitarbeitern notdürftig gerichtet worden war, frühmorgens die Lodge, denn wir hatten heute die längste Tagesetappe bis nach Johannesburg zu bewältigen (ca. 800 km). Nachdem wir die 40 km Schotterpiste bis zum Gate ohne Probleme hinter uns gebracht hatten, fuhren wir auf schnellstem Weg nach Hoedspruit, den dort befand sich eine Verleihstation von Hertz. Dort teilte man uns mit, daß wir in der nahegelegenen Werkstatt einen neuen Reifen kaufen sollten und die Rechnung bei der Abgabe des Mietwagens erstattet bekämen.

Mit einem neuen Reifen fuhren wir dann über Tzaneen nach Pietersburg. Kurz vor einer Mautstelle in der Nähe von Potgietersrus wurden wir dann Opfer eines "staatlichen Raubüberfalls": ein schwarzer Polizist hielt uns an und wollte uns einen Strafzettel über 500 Rand für "zu langes Rechtsfahren" verpassen, den wir im Magistrat von Potgietersrus zu bezahlen hätten. Nach einigem Gejammer von unserer Seite, daß wir keine Zeit hätten, erklärte er sich schließlich "freundlicherweise" (I'll do you a favour) bereit, die Bezahlung selbst zu übernehmen, wenn wir ihm unsere Daten gäben und 300 Rand sofort abdrückten. Zu diesem Zeitpunkt haben wir dann den Braten gerochen und Andi besaß noch die Geistesgegenwart ein paar Scheine aus seinem Portemonnaie zu entfernen und dem Polizisten die noch ca. 160 Rand zu zeigen, mit der Bemerkung, daß wir nicht mehr Bargeld hätten. Der Polizist akzeptierte schließlich die 160 Rand und ließ uns ziehen. (und wir hatten Angst vor normalen Raubüberfällen!

Ndebele-DorfKurze Zeit später verließen wir dann die kürzeste Strecke nach Johannesburg, denn wir wollten uns noch ein Ndebele-Dorf bei Botshabelo anschauen. Wie sich herausstellte war das Dorf nur sehr klein und man sollte sich nur überlegen hinzufahren, wenn man sowieso daran vorbeikommt oder wirklich an der Kultur interessiert ist. Leider hatte uns der Polizist sehr viel Zeit gekostet und so kamen wir erst kurz vor der Schließung an und konnten nichts mehr besichtigen. So machten wir uns bald auf den Weg nach Johannesburg, denn mittlerweile hatten wir schon Bedenken, daß wir noch vor der Dunkelheit ankommen würden. Um 18.15 h kamen wir dann endlich bei unserer Unterkunft, der Guinea Lodge in einem Vorort von Johannesburg, an. Die lange Fahrt hatte uns wirklich sehr geschlaucht und so fielen wir nach dem Abendessen im nahegelegenen "Da Vinci" (ein Tipp unserer Hausherren, sehr lecker) todmüde ins Bett.

Nach einem angeregten Gespräch mit den deutschen Hausherren Rudi und Franz gaben wir uns für den Rest des Tages dem Kaufrausch hin. Am Nachmittag fuhren wir dann zum Flughafen, denn um 19.15 h sollte unser Flug nach Frankfurt gehen. Nach der Abgabe des Mietwagens (wo uns erklärt wurde, daß wir den Ersatzreifen doch selbst bezahlen müßten?!) begaben wir uns zum SAA-Schalter und hier wurde doch tatsächlich unser Handgepäck gewogen (haben wir noch nie erlebt)! Durch mehrere Sekt- und Weinflaschen war dies natürlich viel zu schwer und so mußten wir den größten Teil in die Koffer umpacken (Gott sei Dank hatten wir noch ein bißchen Platz). Bei der zweiten Kontrolle wurde uns dann erklärt, daß unser normales Gepäck jetzt die Gewichtsbeschränkung überschreiten würde und wir wurden zur Zahlung eines nicht unerheblichen Übergewichtszuschlag verdonnert. Schon auf dem Hinflug war unser Gepäck zu schwer und damals hatte es niemand bemängelt. Da auch auf dem Rückflug der Service sehr zu wünschen übrig ließ, wird dies wohl unser erstes und letztes Mal mit South African Airways gewesen sein.

Um 19.00 h konnten wir dann das Flugzeug besteigen, mußten jedoch noch geschlagene 2 Stunden warten, denn das automatische Gepäckbeförderungssystem auf dem Flughafen war ausgefallen und alle Koffer mußten per Hand geladen werden. Um 21.00 h starteten wir dann endgültig Richtung Good old Germany.

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Fazit:
5800 km Fahrtstrecke mögen dem dem einen oder anderen wohl als zuviel erscheinen, aber uns war von Anfang an bewußt, daß der Aufenthalt an allen Orten nur als Appetizer gesehen werden konnte. Bei unserem nächsten Besuch können wir dann gezielt Schwerpunkte setzen und uns einige Orte genauer ansehen.
Vor allem die Leute außerhalb der Städte haben uns mit ihrer Freundlichkeit und Offenheit sehr beeindruckt, auch wenn der Gegensatz zwischen Schwarz und Weiß sehr krass war. Insgesamt hatte man jedoch den Eindruck, daß sich das Land im Aufbruch befindet und sich in den nächsten Jahren noch sehr viel zum Besseren wenden wird (wenn man die zunehmende Kriminalität in den Griff bekommt).
Die Vorbuchung der Unterkünfte haben wir einerseits als Vorteil empfunden, da man während der wenigen Tagesstunden (im Winter wird es um 18.00 h dunkel) sich nicht auch noch um ein Bett kümmern muß. Andererseits steht man so immer unter dem Druck, das nächste Ziel zu erreichen. Für unsere erste Reise in dieses Land hatten wir jedoch richtig gewählt.
Zum Schluß ein Tip von einem Einheimischen: sollte man von einem Polizisten angehalten werden, dann sollte man sich auf jeden Fall seinen Ausweis zeigen lassen, um das Raubrittertum zu unterbinden.
Südafrika ist wirklich ein faszinierendes Land und auf jeden Fall eine oder mehrere Reisen wert. We'll come back, guys!

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